Schneefälle im Februar 2012

             Schneewanderung auf die Punta Solitha

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Alle Bilder dieser Fotostrecke von Giuseppe Angotzi, Paoletto Atzei und Francesco Seu (Rechte vorbehalten)

Am 16. Februar, die Wettervorhersage ist günstiger als am Vortag, versuchen die Freunde die Punta Solitha (1206 m) zu besteigen. Der Gipfel ist weithin sichtbar und empfiehlt sich deshalb bei gutem Wetter  als perfektes Ausflugsziel für eine herrliche Rundumsicht. Mit Allradantrieb und Ketten ist der Waldweg bis Murguliai in etwa 850 m Meeershöhe noch gut fahrbar. Ab dort empfiehlt es sich, auch ohne Schnee, dem Forstweg zum Sattel von s'Arenarju zu Fuß zu folgen.

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Wie eine Raubtierpranke lastet der schwere Schnee auf einem Busch am Wegrand ...

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... und schnell ist klar, wie gut es war, das Auto in Murguliai zu lassen.

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Weiter oben öffnet sich der Blick im Norden auf den  Monte Corrasi ...

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...  während rechts des Weges die Westabbrüche der Punta sa Pruna steil aufragen.

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Austretendes Hangwasser ist zu Eiskaskaden gefroren ...

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... die zumindest in Sardinien nicht ganz alltäglich anmuten.

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Schneeverwehungen bedecken den letzten Anstieg der Iskala de s'Arenarju auf die Westkante des Supramonte. Im Hintergrund ist schon der markant freistehende Gipfel der Punta Solitha zu sehen.

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Der Weg taucht nach dem Joch von s'Arenarju in einen winterlichen Zauberwald.

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Der Schnee lastet schwer auf den Bäumen ...

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... und macht die Wanderung etwas beschwerlicher als im Frühjahr.


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Trotzdem nehmen die Freunde nicht den direkten Weg von Nordwesten auf den Gipfel, sondern umgehen ihn auf der Westseite ...

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... um die charakteristische Karstebene su Kampu de Karru Kotha ...

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... auch einmal im tiefsten  Winterschlaf zu erleben.

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Das Ziel, der nackte Felsgipfel der Punta Solitha, liegt stets vor Augen ...

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... und nach kurzem Aufstieg von Süden ...

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... ist der Gipfel der Punta Solitha erreicht (offizielles Gipfelfoto der Winter-Erstbesteigung am 16.02.2012 - ohne Sauerstoff!).

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Der Rundblick von der Punta Solitha ist immer wieder ein Traum: Im Norden reicht er  entlang der Westkante des Supramonte bis zum Monte Corrasi.

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Hier die gleiche Blickrichtung mit der schneeweissen Karstsenke von Ala Sennora (knapp über 1000 m) im Vordergrund. Links davon steigt der Waldrücken der Punta Katheddu (1199 m) auf , darüber der Monte Corrasi (1463 m) und die Punta sos Nidos (1348 m). Entlang der Kammlinie rechts unten der markante Gipfel der Punta Cusidore (1147 m).

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Noch einmal die Punta Cusidore.

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Nur 500 m im Nordosten der Punta Solitha erstreckt sich der Waldrücken su Ghiddiarju (1149 m, auf den amtlichen Karten fälschlicherweise mit Trempa Niedda bezeichnet). Halb rechts im Hintergrund liegt das Dorf Dorgali unterhalb des Monte Bàrdia und noch weiter rechts der Monte Tului. 

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Blick nach Osten über die dunkelgrüne Walddecke des Steineichendickichts des Monte de Josso, des eigentlichen "Geheimen Berges". Dahinter die weite Kammlinie von  Monte Oddeu und Punta de s'Iscoparju. Der Kamm fällt am linken Bildrand zur Scala de Surtana und  am rechten  zur Gola de Gorroppu ab.

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Hier noch einmal die breite weisse Westflanke des Monte Oddeu (1063 m), die aus dem davor hingestreckten Polje (Karstebene) su Kampu de Donianìkaru (850 m) aufsteigt. Links unten im Vordergrund die gut 450 m breite Doline su Sielkone.

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Im Südosten der Punta Solitha reicht der Blick bis zu der weissen Kammlinie der Costa de Monte, die südlich an die Gola de Gorroppu anschließt und sich nach rechts in der Costa Silana fortsetzt. Im Mittelgrund die bewaldeten Gipfel des Vruncu de Orototei (links, 1140 m) und der Punta Kapiddu (1164 m).

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Im Süden schließlich der kahle Gipfelgrat der Punta sa Pruna (1416 m) ...

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... mit seiner zerklüfteten Westflanke.

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Auf dem Rückweg ...

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... noch ein kleiner Abstecher zu einer Felsnadel oberhalb des Jochs von s'Arenarju.

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Im warmen Abendlicht  ein letzter Blick auf die Punta Solitha ...

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... und am Parkplatz von Murguliai geht ein außergewöhnlicher Tag zu Ende.

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(Fortsetzung: Oddeu am 17. Februar 2012)